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Grenzraum aktiv - Das Projekt

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Grenzraum aktiv

Qualifizierungsoffensive für ArbeitnehmerInnen in Österreichs Grenzregionen


Das Projekt "Grenzraum aktiv" des Österreichischen Gewerkschaftsbundes wird von der Europäischen Union kofinanziert und beschäftigt sich mit der Verbesserung der Situation von ArbeitnehmerInnen in den Grenzregionen zu den "neuen" EU-Mitgliedsstaaten. Durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen und grenzübergreifenden Informationsaustausch in wichtigen Belangen des Arbeitslebens sollen Sorgen und Ängste benachteiligter Berufsgruppen in diesen Regionen abgebaut werden.

Zielgruppen des Projektes sind ArbeitnehmerInnen, ArbeitnehmervertreterInnen und GewerkschafterInnen in allen sechs betroffenen Bundesländern Österreichs (Wien, Niederösterreich, Burgenland,  Oberösterreich, Kärnten, Steiermark) sowie in  den Grenzregionen der Nachbarländer (Tschechische Republik, Slowakische Republik, Ungarn und Slowenien).

So sollen zum Beispiel in Oberösterreich Qualifizierungsmaßnahmen für ArbeitnehmerInnen aus dem Bau- und Bau-Nebengewerbe sowie im Burgenland Angleichungen von österreichischen und ungarischen Qualifikationsstandards im Gesundheitsbereich durchgeführt werden. In Niederösterreich sind in den so genannten Krisenregionen Wein- und Waldviertel Schulungen im Umgang mit dem Computer in tschechischer und slowakischer Sprache sowie bezüglich rechtlicher Voraussetzungen im Rechnungswesen vorgesehen.

Weiters sind unter anderem entsprechende Bildungsmaßnahmen für die Personengruppen unterqualifizierte Jugendliche, benachteiligte Frauen und ältere ArbeitnehmerInnen im Raum Wien geplant, um deren Arbeitsplätze zu sichern. PersonalistInnen sollen im Hinblick auf ältere Arbeitskräfte sensibilisiert werden, um diese bei der Orientierung und Planung der weiteren Berufslaufbahn zu unterstützen und ihren aus Berufs- und Lebenserfahrung resultierenden Mehrwert in den Vordergrund zu rücken.

In Kärnten soll der Schwerpunkt auf Ausbildungsprogramme für Jugendliche und Frauen im technischen Bereich gelegt werden, um Ungleichheiten aufgrund geographischer Benachteiligung zu beseitigen. Aufgrund einer Gesetzesänderung im Pflegebereich stellt sich in der Steiermark die Herausforderung, den akuten Fachkräftemangel durch gezielte Nachqualifizierung auszugleichen.
 
Durch unterschiedliche gesetzliche und kollektivvertragliche Regelungen in den Nachbarländern werden viele ArbeitnehmerInnen wie auch Unternehmen verunsichert oder gar abgehalten, Beschäftigung bzw. Zusammenarbeit im benachbarten Ausland zu suchen. In grenzübergreifenden Studien sollen daher entsprechende Materialien erarbeitet und damit eine hochwertige Informationsquelle aufgebaut werden, um Berührungsängste zu nehmen und grenzüberschreitende Kooperation zu fördern.

In Workshops, Konferenzen und Seminaren sollen gemeinsam Lösungen für durch die Grenzöffnung entstandene Herausforderungen und Probleme  junger Menschen in Bezug auf Qualifikation, Beschäftigungschancen und Lebensqualität gefunden werden. In  diesem Zusammenhang ist es auch vorgesehen, eine Verbesserung der Situation von jungen bzw. in Ausbildung befindlichen ArbeitnehmerInnen in der Chemiebranche im Hinblick auf Umweltschutz am Arbeitsplatz zu erwirken.

Alle Maßnahmen und Aktionen werden in einem Zeitraum von zwei Jahren in  Kooperation mit den Berufsförderungsinstituten und Landesorganisationen in den entsprechenden Bundesländern, der Arbeiterkammer NÖ sowie den Partnerorganisationen der Nachbarländer durchgeführt.

Die Aktivitäten des Projektes "Grenzraum aktiv" werden auf einer Website öffentlich dokumentiert und laufend aktualisiert. Ein Kurzfilm über die Arbeitsmarktdimension der EU-Erweiterung soll besonders Jugendliche ansprechen und vor allem im schulischen Bereich Verwendung finden.

Die Vielfalt der Maßnahmen und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Partnern in den Bundesländern und im benachbarten Ausland unterstreicht die Intentionen des Projektes, durch Qualifizierungsoffensiven, grenzübergreifende Studien und internationalen Austausch Ängste und Vorurteile in den Grenzregionen in gegenseitiges interkulturelles Verständnis und ein vertrauensvolles konstruktives Miteinander umzuwandeln.

Für nähere Informationen zum Projekt "Grenzraum aktiv":
ÖGB-Bildungsreferat, Marcus Strohmeier, E-Mail: grenzraumaktiv@oegb.at


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